Zukunft Alpenrhein - IRKA Internationale Regierungskommission Alpenrhein Die Internationale Regierungskommission Alpenrhein IRKA ist eine gemeinsame Plattform der vier Regierungen von Graubünden, St. Gallen, Liechtenstein und Vorarlberg. Sie wurde 1995 gegründet und dient dem länderübergreifenden Informationsaustausch, der Diskussion, Entscheidungsfindung und Planung wasserwirtschaftlicher Massnahmen am Alpenrhein. 	IRKA, Alpenrhein, Rheinregulierung, Hochwasserschutz, Grundwasser, Ökologie, Wasserkraft, Flussbau, Entwicklungskonzept, EKA, Hochwasser, Exkursion, Schulexkursionen, Schulunterlagen, Wanderausstellung, Massnahmen, Rheindelta, Zukunft, Fischbestand, Energie, Brauchwasser, Trinkwasser, Wasser, Erholung, Naturschutz, Erholung, Einzugsgebiet Alpenrhein, Fischtreppe, Flusskraftwerk, Umweltpolitik, Umweltschutz, Umwelt, IRR, Auen, 
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Hochwasserschutz

Abflussregime und Hochwasser

Das Abflussregime des Alpenrheins wird durch die Schneeschmelze, Hochwasser und die Wasserkraftnutzung geprägt. Die Schneeschmelze führt zu hohen Sommerabflüssen. Die grossen Speicher verlagern einen Teil der Sommerabflüsse in den Winter. Der natürliche Abfluss wird durch tägliche Abflussschwankungen überlagert, die mit der bedarfs-gerechten Energieproduktion zusammenhängen.

 

Die vor allem in den Monaten Juni bis September auftretenden Hochwasserereignisse können durch zwei unterschiedliche Wetterlagen verursacht werden. Bei den grossen Hochwasserereignissen von 1834, 1868, 1927, 1954 und 1987 fielen die Niederschläge vor allem im südlichen Teil des Einzugsgebietes. Hochwasserereignisse mit Nieder-schlagsschwerpunkt im Norden wie 1910, 1999 oder 2005 sind seltener.

 

 

Der Alpenrhein ist nicht im Gleichgewicht 

Das Flussbett des Rheins ist nicht stabil. Es hat sich zwischen 1950 und 1974 um bis zu 5 m eingetieft. Die Ursachen dafür waren Kiesentnahmen und Flusskorrekturen (Einengung, Begradigung).

 

Simulationen zeigen, dass sich das Flussbett auch in Zukunft verändern wird, wenn auch etwas langsamer. Flussaufwärts von Buchs wird sich der Alpenrhein wie in der Vergangenheit mehrheitlich eintiefen und zwar bis zu 1,4 m in 25 Jahren. Unterhalb der Illmündung sind ebenfalls Sohleintiefungen von bis zu 0,5 m zu erwarten. Von Buchs bis zur Illmündung sowie zwischen Diepoldsau und dem Bodensee werden hingegen Anlandungen von bis zu 1 m prognostiziert.

 

 

Die Abflusskapazität ist unterschiedlich

Die zum Teil massive Eintiefung in den letzten Jahrzehnten bewirkte vor allem zwischen Sargans und der Illmündung eine sehr grosse Abflusskapazität. In diesem Abschnitt können Hochwassermengen abgeführt werden, welche weit über dem üblichen Ausbaustandard (HQ100) liegen. Auch im Kanton Graubünden ist die Abflusskapazität in der Regel grösser als das HQ100. Die wenigen Gebiete, die trotzdem überflutet würden, sind Naturgebiete ausser-halb von Siedlungsräumen. In der internationalen Rheinstrecke unterhalb der Illmündung ist die Abflusskapazität für das HQ100 gerade noch gewährleistet. Allerdings wird bei einzelnen Brücken das erforderliche Freibord nicht mehr voll erreicht. Die entsprechenden Sanierungsprojekte sind in Arbeit.

 

 

Die Stabilität der Dämme ist in Abklärung

Die Stabilität der Dämme in der internationalen Rheinstrecke wurde untersucht. Wo notwendig wurden respektive werden die Dämme saniert. Oberhalb von km 74 sind die Stabilitätsuntersuchungen noch im Gang. Im Kanton Graubünden, wo kaum oder nur niedrige Dämme vorhanden sind, kann der Alpenrhein lokal ufernahe Gebiete abtragen.

 

Überschreiten Hochwasserereignisse den aktuellen Ausbaustandard, so können die Dämme brechen. Im Extremfall kann der Alpenrhein wie 1927, als der rechte Rheindamm bei Schaan brach, durch das Umland abfliessen und zu verheerenden Schäden führen.

 

 

Grosses Schadenpotenzial vor allem im unteren Rheintal

Der gute Hochwasserschutz im Rheintal hat eine intensive Entwicklung ermöglicht. Allerdings hat damit auch das Schadenpotenzial vor allem im mittleren und unteren Alpenrheintal enorm zugenommen. Bei einem Dammbruch muss mit Schadenssummen von bis zu mehreren Milliarden Euro gerechnet werden.

Abflussregime und Hochwasser

Das Abflussregime des Alpenrheins wird durch die Schneeschmelze, Hochwasser und die Wasserkraftnutzung geprägt. Die Schneeschmelze führt zu hohen Sommerabflüssen. Die grossen Speicher verlagern einen Teil der Sommerabflüsse in den Winter. Der natürliche Abfluss wird durch tägliche Abflussschwankungen überlagert, die mit der bedarfs-gerechten Energieproduktion zusammenhängen.

 

Die vor allem in den Monaten Juni bis September auftretenden Hochwasserereignisse können durch zwei unterschiedliche Wetterlagen verursacht werden. Bei den grossen Hochwasserereignissen von 1834, 1868, 1927, 1954 und 1987 fielen die Niederschläge vor allem im südlichen Teil des Einzugsgebietes. Hochwasserereignisse mit Nieder-schlagsschwerpunkt im Norden wie 1910, 1999 oder 2005 sind seltener.

 

 

Der Alpenrhein ist nicht im Gleichgewicht 

Das Flussbett des Rheins ist nicht stabil. Es hat sich zwischen 1950 und 1974 um bis zu 5 m eingetieft. Die Ursachen dafür waren Kiesentnahmen und Flusskorrekturen (Einengung, Begradigung).

 

Simulationen zeigen, dass sich das Flussbett auch in Zukunft verändern wird, wenn auch etwas langsamer. Flussaufwärts von Buchs wird sich der Alpenrhein wie in der Vergangenheit mehrheitlich eintiefen und zwar bis zu 1,4 m in 25 Jahren. Unterhalb der Illmündung sind ebenfalls Sohleintiefungen von bis zu 0,5 m zu erwarten. Von Buchs bis zur Illmündung sowie zwischen Diepoldsau und dem Bodensee werden hingegen Anlandungen von bis zu 1 m prognostiziert.

 

 

Die Abflusskapazität ist unterschiedlich

Die zum Teil massive Eintiefung in den letzten Jahrzehnten bewirkte vor allem zwischen Sargans und der Illmündung eine sehr grosse Abflusskapazität. In diesem Abschnitt können Hochwassermengen abgeführt werden, welche weit über dem üblichen Ausbaustandard (HQ100) liegen. Auch im Kanton Graubünden ist die Abflusskapazität in der Regel grösser als das HQ100. Die wenigen Gebiete, die trotzdem überflutet würden, sind Naturgebiete ausser-halb von Siedlungsräumen. In der internationalen Rheinstrecke unterhalb der Illmündung ist die Abflusskapazität für das HQ100 gerade noch gewährleistet. Allerdings wird bei einzelnen Brücken das erforderliche Freibord nicht mehr voll erreicht. Die entsprechenden Sanierungsprojekte sind in Arbeit.

 

 

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Die Stabilität der Dämme in der internationalen Rheinstrecke wurde untersucht. Wo notwendig wurden respektive werden die Dämme saniert. Oberhalb von km 74 sind die Stabilitätsuntersuchungen noch im Gang. Im Kanton Graubünden, wo kaum oder nur niedrige Dämme vorhanden sind, kann der Alpenrhein lokal ufernahe Gebiete abtragen.

 

Überschreiten Hochwasserereignisse den aktuellen Ausbaustandard, so können die Dämme brechen. Im Extremfall kann der Alpenrhein wie 1927, als der rechte Rheindamm bei Schaan brach, durch das Umland abfliessen und zu verheerenden Schäden führen.

 

 

Grosses Schadenpotenzial vor allem im unteren Rheintal

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Aktuell

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vom 10.11.2016

 

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Ein Projekt für rund 300'000 Menschen im Alpenrhein

 

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Kurzbericht, Dezember 2005 

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