Zukunft Alpenrhein - IRKA Internationale Regierungskommission Alpenrhein Die Internationale Regierungskommission Alpenrhein IRKA ist eine gemeinsame Plattform der vier Regierungen von Graubünden, St. Gallen, Liechtenstein und Vorarlberg. Sie wurde 1995 gegründet und dient dem länderübergreifenden Informationsaustausch, der Diskussion, Entscheidungsfindung und Planung wasserwirtschaftlicher Massnahmen am Alpenrhein. 	IRKA, Alpenrhein, Rheinregulierung, Hochwasserschutz, Grundwasser, Ökologie, Wasserkraft, Flussbau, Entwicklungskonzept, EKA, Hochwasser, Exkursion, Schulexkursionen, Schulunterlagen, Wanderausstellung, Massnahmen, Rheindelta, Zukunft, Fischbestand, Energie, Brauchwasser, Trinkwasser, Wasser, Erholung, Naturschutz, Erholung, Einzugsgebiet Alpenrhein, Fischtreppe, Flusskraftwerk, Umweltpolitik, Umweltschutz, Umwelt, IRR, Auen, 
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Der Rhein und sein Einzugsgebiet

Die zwei Arme des Rheins in seinem Ursprungsgebiet, Vorder- und Hinterrhein, vereinigen sich bei Reichenau etwas südöstlich von Chur. Die Länge der Rheinstrecke von Chur bis zu seiner Mündung in den Bodensee beträgt 93,5 km. Das Einzugsgebiet des Rheins ist bei der Pegelstelle Diepoldsau 6119 km² groß. Das Klima variiert im Rheineinzugsgebiet beträchtlich. Insgesamt ist das Klima aber ein typisch randalpines, die Jahresniederschläge sind also relativ hoch. In Ragaz beträgt der durchschnittliche Jahresniederschlag etwa knapp 1500 mm. Bei der Pegelmessstelle Diepoldsau weist sein Abfluß ein Maximum von Mai bis Juli und ein Minimum in den Wintermonaten auf. Die Maxima von Mai bis Juli sind einerseits auf die größeren Niederschlagsmengen im Sommer und andererseits auf die im Frühling einsetzende Schneeschmelze (mittlere Höhe des Einzugsgebietes: 1800 m) zurückzuführen. Auch die Vergletscherung, die 1,4 % des Einzugsgebietes ausmacht, beeinflusst das Abflußverhalten. Schließlich ist der Einfluss der Stauseen auf das Abflußverhalten des Rheins zu erwähnen (Gesamt­rückhaltevermögen der Stauseen: 770 Mio. m³ Wasser). Durch diesen menschlichen Eingriff in den natürlichen Wasserhaushalt des Rheins wird der Abfluss im Sommer um 8 m³/s gedrückt, im Winter um 32 m³/s gesteigert. Der mittlere jährliche Abfluss des Rheins beträgt 235 m³/s. Die Werte schwanken dabei zwischen 40 und 3100 (100jähriges Hochwasser) m³/s. Im Mündungsbereich lagert der Rhein jährlich ca. 3 Mio. m³ Sand und 50.000 m³ Geschiebe ab.

Die zwei Arme des Rheins in seinem Ursprungsgebiet, Vorder- und Hinterrhein, vereinigen sich bei Reichenau etwas südöstlich von Chur. Die Länge der Rheinstrecke von Chur bis zu seiner Mündung in den Bodensee beträgt 93,5 km. Das Einzugsgebiet des Rheins ist bei der Pegelstelle Diepoldsau 6119 km² groß. Das Klima variiert im Rheineinzugsgebiet beträchtlich. Insgesamt ist das Klima aber ein typisch randalpines, die Jahresniederschläge sind also relativ hoch. In Ragaz beträgt der durchschnittliche Jahresniederschlag etwa knapp 1500 mm. Bei der Pegelmessstelle Diepoldsau weist sein Abfluß ein Maximum von Mai bis Juli und ein Minimum in den Wintermonaten auf. Die Maxima von Mai bis Juli sind einerseits auf die größeren Niederschlagsmengen im Sommer und andererseits auf die im Frühling einsetzende Schneeschmelze (mittlere Höhe des Einzugsgebietes: 1800 m) zurückzuführen. Auch die Vergletscherung, die 1,4 % des Einzugsgebietes ausmacht, beeinflusst das Abflußverhalten. Schließlich ist der Einfluss der Stauseen auf das Abflußverhalten des Rheins zu erwähnen (Gesamt­rückhaltevermögen der Stauseen: 770 Mio. m³ Wasser). Durch diesen menschlichen Eingriff in den natürlichen Wasserhaushalt des Rheins wird der Abfluss im Sommer um 8 m³/s gedrückt, im Winter um 32 m³/s gesteigert. Der mittlere jährliche Abfluss des Rheins beträgt 235 m³/s. Die Werte schwanken dabei zwischen 40 und 3100 (100jähriges Hochwasser) m³/s. Im Mündungsbereich lagert der Rhein jährlich ca. 3 Mio. m³ Sand und 50.000 m³ Geschiebe ab.

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