Zukunft Alpenrhein - IRKA Internationale Regierungskommission Alpenrhein Die Internationale Regierungskommission Alpenrhein IRKA ist eine gemeinsame Plattform der vier Regierungen von Graubünden, St. Gallen, Liechtenstein und Vorarlberg. Sie wurde 1995 gegründet und dient dem länderübergreifenden Informationsaustausch, der Diskussion, Entscheidungsfindung und Planung wasserwirtschaftlicher Massnahmen am Alpenrhein. 	IRKA, Alpenrhein, Rheinregulierung, Hochwasserschutz, Grundwasser, Ökologie, Wasserkraft, Flussbau, Entwicklungskonzept, EKA, Hochwasser, Exkursion, Schulexkursionen, Schulunterlagen, Wanderausstellung, Massnahmen, Rheindelta, Zukunft, Fischbestand, Energie, Brauchwasser, Trinkwasser, Wasser, Erholung, Naturschutz, Erholung, Einzugsgebiet Alpenrhein, Fischtreppe, Flusskraftwerk, Umweltpolitik, Umweltschutz, Umwelt, IRR, Auen, 
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Die Fischfauna

Die Fischfauna mit ihren vielfältigen Ansprüchen an den Lebensraum hat einen besonders hohen Zeigerwert für den Gesamtzustand von Gewässersystemen. Insgesamt ist der Fischbestand des Alpenrheins als sehr gering einzustufen.

 

Die Fischbiomasse liegt im Vergleich zu noch relativ naturnahen Flüssen wie der Oberen Drau oder der Mur bei weniger als 10 %. Studien ergaben für den Rheinabschnitt zwischen Ellhorn und Illmündung schon 1990 weniger als 50 Stück bzw. weniger als 10 kg Fische pro Hektar Wasserfläche.

 

Neuere Untersuchungen weisen auf einen weiteren Rückgang hin. Auch die Bodenfauna (Besiedlung der Flusssohle) weist nur mehr geringe Bestände auf. Die Bewertung des ökologischen Zustandes des Alpenrheins anhand der Fisch- und Bodenfauna ergibt nach dem 5-stufigen Schema gemäss EU-Wasserrahmenrichtlinie flussauf dem Ellhorn die zweitschlechteste, flussab die schlechteste Stufe. Selbst der naturnahe Gewässerabschnitt der Mastrilser Rheinauen weist starke Beeinträchtigungen durch den Abflussschwall auf. Er erreicht trotz seines strukturellen Reichtums nur Stufe 3 im genannten Schema.

 

Ein gutes Beispiel zur Veranschaulichung der Problematik ist die Bodensee-Seeforelle, die jährlich zum Ablaichen vom Bodensee in den Alpenrhein und seine Zuflüsse aufsteigt. Diese reagiert aufgrund ihrer Lebensweise besonders stark auf die menschlichen Eingriffe und die damit einhergehende Abtrennung der Laichplätze. So war der Bestand der Bodensee-Seeforelle zu Beginn der 70er-Jahre fast völlig vernichtet. Ein umfangreiches Rettungsprogramm mit Bestandsstützungen und der Beseitigung von Wanderhindernissen konnte ihr Aussterben verhindern.

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